Wo findet man Stellenanzeigen?

Wo man früher in der Samstagsausgabe der Zeitung die Stellenanzeigen durchforstete, läuft die Stellensuche heute hauptsächlich über die Suchmaschinen im Internet ab.

 

Doch auch hier ist ein gewisser Zeitaufwand von Nöten, denn zwischenzeitlich gibt es unzählige Stellenportale und nicht alle enthalten dieselben Stellenanzeigen.

 

Es gibt Portale, die ausschließlich Stellenanzeigen einer gewissen Branche oder Berufssparte enthalten und dann gibt es wieder Portale, die sich gegenseitig konkurrieren.

 

Wie Sie am besten bei Ihrer Stellensuche vorgehen und welche Medien oder Stellenportale Sie nutzen, stellen wir Ihnen auf dieser Seite gerne dar.

 

Wichtig ist dabei eines: Verlassen Sie sich nicht auf ein Medium, sondern dienen Sie sich an mehreren.


Tageszeitungen und Fachzeitschriften

Diese sind heute noch immer hoch im Kurs und so gibt es zahlreiche Unternehmen, die (ausschließlich) in Lokalzeitungen inserieren oder in speziellen Fachzeitschriften.


Stellenportale

Es gibt unzählige Stellenportale im Netz, auf welchen man interessante Stellenanzeigen finden kann. Die beiden größten Stellenportale Monster und Stepstone sind Ihnen sicherlich bekannt. Auf diese Portale sollten Sie regelmäßig klicken oder sich bestenfalls einen Suchauftrag für die automatische Benachrichtigung bei passenden Stellenanzeigen einrichten. Auch haben Sie hier die Möglichkeit, ein Profil anzulegen und Ihren Lebenslauf hochzuladen, um für passende Stellenangebote sogar gefunden zu werden.

 

Doch die Kosten für eine Anzeigenschaltung kann oder möchte sich nicht jedes Unternehmen leisten, daher empfehlen wir Ihnen auch den Klick auf folgende Portale: 

 

Jooble durchsucht mehrere Jobbörsen, Webseiten der Personaldienstleister sowie Unternehmen und stellt die gefundenen Stellenangebote übersichtlich für Sie dar.
aktuelle Stellenangebote in Deutschland
Stellenangebote in Deutschland

 

Auch die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Indeed, kimeta oder Stellenanzeigen.de sind empfehlenswerte Portale bei der Suche nach Stellenanzeigen.

 

Darüber hinaus gibt es auch noch sogenannte branchenspezifische Stellenportale, die rein nur Stellen gewisser Branchen veröffentlichen. Dazu gehören Seiten wie:

  • Dasauge®: für Medien- oder kreative Berufe
  • Hotelcareer: für Gastronomie- und Hotelberufe
  • IT-Jobs: für IT-Berufe
  • jobvector: für naturwissenschaftliche Berufe
  • Lehrstellenbörse der IHK oder HWK: für Ausbildungssuchende

  • StudentJob oder Jobmensa für Studenten oder Absolventen

Unternehmenshomepages

Manche Unternehmen veröffentlichen ihre Stellenanzeigen ganz bewusst nicht in Stellenportalen, da sie eine Flut an Bewerbungen befürchten. Sie möchten nur die Bewerber abgreifen, die sich zunächst an deren Unternehmen interessieren und dann auf ihrer Karriereseite nach passenden Stellenanzeigen suchen.

 

Da es zwischenzeitlich Metasuchmaschinen gibt, die auch die Unternehmenshomepages nach Stellenangeboten durchsucht, können sich die Bewerber teilweise die zeitaufwendige Zeit ersparen, die Homepage jedes Wunsch-Unternehmens einzeln zu durchforsten. Dazu gehören Seiten wie: Jobsuma, Jobscanner, Yovadis®.


Business- oder Soziale Netzwerke

Mit einem Profil bei XING, LinkedIn, Experteer oder auch bei Monster und Stepstone haben Sie eine weitere Möglichkeit, an interessante Stellenangebote zu gelangen bzw. automatische Nachricht über neu eingestellte Stellenanzeigen zu erhalten. 

 

Dabei sollte das Profil vollständig und aussagekräftig sein, da es durchaus Personaler gibt, die sich in diesen Netzwerken auf die Suche nach Bewerbern machen, bevor sie ihre Stellen überhaupt ausschreiben. So kann man als Bewerber einen ersten professionellen Eindruck hinterlassen und von interessierten Personalentscheidern gefunden werden.

 

Wir empfehlen bei den Businessnetzwerken XING und LinkedIn die kostenlose Basismitgliedschaft, welche für die meisten Funktionen vollkommen ausreicht.

 

Dagegen ist Experteer ein professioneller Premium-Karrieredienst, bei welchem Stellen für Spezialisten und Führungskräfte veröffentlicht werden, die meist in anderen Medien oder Stellenportalen nicht veröffentlicht werden und ein beliebtes Werkzeug von Personalberatern und Headhuntern ist.

 

Ein Profil bei Monster oder Stepstone ist in beiden Fällen kostenlos. 

 

Lassen Sie sich Ihr Businessprofil von uns professionell erstellen. Hier finden Sie weitere Infos.


Personaldienstleister

  • Arbeitsvermittler: 
    Arbeitsvermittler sind Personaldienstleister, die Arbeitssuchenden (nicht nur Arbeitslose, sondern auch Personen in festen Anstellungen) eine passende Stelle vermitteln.

    Der Auftraggeber ist der Arbeitssuchende, der bei einer erfolgreichen Vermittlung für die Kosten aufkommt. Dieses Vermittlungshonorar kann jedoch auch von der Bundesagentur für Arbeit in Form eines „Vermittlungsgutscheins" übernommen werden. Dieser Gutschein wird meist schwerer vermittelbaren Bewerbern ausgestellt und ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft.
  • Personalvermittler:
    Personalvermittler sind Personaldienstleister, die einem Unternehmen geeignetes Personal für die Besetzung einfacher Positionen bis hin zu gut qualifiziertem Personal vermitteln. Bei der Suche nach schwer besetzbaren Positionen oder nach sehr gut qualifizierten Führungskräften wird meist ein Headhunter beauftragt.

    Personalvermittler schalten wie alle anderen Unternehmen ihre Stellenanzeigen in Medien und Stellenportalen, nehmen dann stellvertretend für ihre Kundenunternehmen die eingehenden Bewerbungen entgegen und bearbeiten diese, führen die ersten Vorstellungsgespräche und sind darauf aus, einen der Kandidaten an ihr Kundenunternehmen zu vermitteln.

    Dass sich hinter der geschalteten Stellenanzeige ein Personalvermittler verbirgt, erkennt man meist durch den Hinweis Im Auftrag unseres Kunden suchen wir..." o. ä. im Einleitungssatz oder an anderer Stelle. Man kann sich getrost auf diese Stellenanzeigen bewerben, da die Personalvermittler im Auftrag eines meist renommierten Unternehmens agieren.

    Die Bewerberflut geht hier meist nicht in die Hunderte, sodass die Chancen oft besser stehen, zum Vorstellungsgespräch geladen zu werden und nachher bei einem beliebten Arbeitgeber zu landen.

    Für Bewerber kostet der Service bei seriösen Anbietern nichts, da das Kundenunternehmen (Auftraggeber) bei einer erfolgreichen Vermittlung für die Kosten aufkommt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.betriebsausgabe.de.
  • Headhunter: Sie werden oft bei schwer besetzbaren Positionen oder für sehr gut qualifizierte Führungskräfte eingesetzt. Diese Stellen werden meist nicht ausgeschrieben.

    Daher arbeiten Headhunter i.d.R. auch nicht über klassische Stellenanzeigen, sondern recherchieren zunächst nach Unternehmen mit der Überlegung, wo die gesuchten Spezialisten und Führungskräfte wohl arbeiten könnten. Daraufhin ruft der Headhunter verdeckt bei den entsprechenden Unternehmen an, um an die gewünschte Person heranzukommen und ihnen ein Angebot zu unterbreiten, den Arbeitsplatz zu wechseln.

    Zudem machen Headhunter potentielle Kandidaten in den Businessnetzwerken ausfindig und pflegen hierüber oder über andere Verbindungen eigene Netzwerke.

    Üblicherweise finden Headhunter die Kandidaten, es spricht jedoch nichts dagegen, sich selbst bei den Vermittlern zu melden. Dies raten wir jedoch nur Spezialisten und Führungskräften ab ungefähr dem 5. Berufsjahr. 

    Für Bewerber kostet der Service bei seriösen Anbietern nichts, da das Kundenunternehmen (Auftraggeber) bei einer erfolgreichen Vermittlung für die Kosten aufkommt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.betriebsausgabe.de.

Bekanntenkreis

Dieser Punkt versteht sich fast von selbst, doch das eigene Netzwerk wird viel zu selten genutzt.

 

Dagegen werden jedoch viele Stellen vergeben, bevor sie überhaupt ausgeschrieben werden. So ist es ratsam, im Bekanntenkreis publik zu machen, dass man auf Stellensuche ist. Immer mal wieder findet sich ein Verwandter oder Bekannter, dessen Arbeitgeber händeringend nach einem neuen Mitarbeiter sucht oder erst dann eine Stelle schafft, wenn sich eine passende Gelegenheit bietet. 

 

Alternativ kann man seine Verwandten oder Bekannten auch bitten, dessen eine Initiativbewerbung auszuhändigen. Denn viele Wege führen nach Rom und so sollte man in seiner Bewerbungsphase nichts unversucht lassen.